Podcast-Folge #03: Allergien & Futtermittelunverträglichkeiten

01.04.2024 10:00

Lesezeit: ca. 4 Min

Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten bei Hunden und Katzen

In der bereits dritten Folge des Hundepodcasts "Floh im Ohr" sprechen wir mit Tierärztin Dr. Jutta Ziegler über ein Thema, das zunehmend Vierbeiner (aber auch Zweibeiner) betrifft: Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wenn Sie den Podcast lieber anhören als ihn zu lesen, können Sie folgende Links nutzen, um direkt zu unserem Podcast 'Floh im Ohr' zu gelangen:

Spotify: https://podcasters.spotify.com/pod/show/dr-ziegler-naturfutter
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCHECfA-bCkvi6ovDsmsGlZw
 

Überblick: In dieser Folge werden wir uns eingehend mit den Unterschieden zwischen Allergien und Unverträglichkeiten bei Haustieren befassen. Dr. Jutta Ziegler wird uns erklären, welche Faktoren diese Beschwerden auslösen können und wie wir sie am besten behandeln und vermeiden können.
 

Allergie vs. Unverträglichkeit: Während Allergien eine Immunreaktion des Körpers darstellen, sind Unverträglichkeiten eine andere Form der Reaktion auf bestimmte Stoffe. Dr. Jutta Ziegler erklärt, dass Futtermittelunverträglichkeiten nicht nur durch allergene Lebensmittel, sondern auch durch Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffe ausgelöst werden können.
 

Häufige Auslöser: Wir erfahren, dass bei Hunden und Katzen besonders Allergien auf tierisches Eiweiß, wie Rindfleisch oder Huhn, häufig auftreten. Doch warum gerade diese Proteine? Dr. Ziegler erklärt, dass die Ernährungsgewohnheiten der Tiere und Umweltfaktoren wie Impfungen eine Rolle spielen können.
 

Ursachen von Allergien: Impfungen und eine falsche Fütterung in jungen Jahren können das Immunsystem belasten und die Entwicklung von Allergien begünstigen. Dr. Ziegler betont auch die Rolle der genetischen Veranlagung und Umweltfaktoren.
 

Prävention und Behandlung: Wie können wir als Tierhalter präventiv gegen Allergien vorgehen? Dr. Ziegler empfiehlt eine restriktive Impfpraxis und eine frühzeitige Einführung von Futtermitteln ohne synthetische Zusatzstoffe. Die Darmflora spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, daher sollten chemische Entwurmungen vermieden werden.
 

Diagnose und Therapie: Bei Verdacht auf eine Allergie oder Unverträglichkeit sollten Tierhalter alternative Diagnosemethoden wie Frequenzanalysen in Betracht ziehen. Herkömmliche Diätfuttermittel sind oft nicht effektiv und können sogar neue Allergene enthalten.
 

Symptome und Anlaufstellen: Die Symptome von Allergien und Unverträglichkeiten können vielfältig sein, von Ohrenentzündungen bis zu Juckreiz. Tierhalter sollten bei Verdacht auf solche Beschwerden einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und nicht nur symptomatisch behandeln.
 

Langfristige Ernährung: Eine individuelle und artgerechte Fütterung ist entscheidend für die langfristige Gesundheit von Haustieren. Dr. Ziegler warnt davor, dass die meisten herkömmlichen Diätfuttermittel nicht geeignet sind und empfiehlt eine ausgewogene Ernährung ohne synthetische Zusatzstoffe.
 

Fazit: Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können bei Hunden und Katzen ernsthafte Beschwerden verursachen. Durch eine gezielte Prävention, alternative Diagnosemethoden und eine individuelle Ernährung können wir jedoch die Gesundheit unserer Haustiere langfristig verbessern und ihr Wohlbefinden fördern.
 

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