Tipps & Tricks für heisse Tage

28.07.2023 14:49

Lesezeit: ca. 8 Min.
So schön der Sommer auch ist, die Hitze macht nicht nur den Menschen, sondern auch unseren vierbeinigen Freunden häufig zu schaffen. Hier haben wir einige Punkte für Sie zusammengefasst: 

Hitzetipps für Hunde:

-Immer ausreichend Trinkwasser bereitstellen. Auch wenn Sie unterwegs sind oder eine längere Autofahrt planen. Hier eignen sich super unsere „Travel Bowls“. 

-Große Nahrungsportionen sind für den Hund bei Hitze schwerer verdaulich. Besser: Mehrere kleinere Portionen bereitstellen. 

-Sportliche Anstrengungen, wie z.B. das Laufen neben dem Fahrrad, bei großer Hitze vermeiden. 

-Bei manchen Hunden kann das Kürzen des Fells Erleichterung verschaffen. Achten Sie bitte darauf, das Fell nicht zu stark zu kürzen, da es gleichzeitig auch als Schutz dient. 

-Spaziergänge sollten während der kühleren Morgen- und Abendstunden stattfinden. 

-Heißer Untergrund: Durch die Sonne kann der Asphalt sehr heiß werden, sodass sich die Hunde Ihre Pfoten verbrennen können. Feldwege und Wiesen schützen die Pfoten. Als Pflege der beanspruchten Pfoten ist der Sonnenmoor Pfotenbalsam bestens geeignet.
 
-Schattige Plätzchen drinnen und draußen schützen unsere Vierbeiner vor direkter Sonneneinstrahlung. 

-Kühlmatten: Das kühlende Gel-Material im inneren der Matte wird durch Druck aktiviert und funktioniert somit ohne Strom oder Wasser. 
                      Kühlmatten in verschiedenen Größen finden Sie hier.

Bitte auf keinen Fall den Hund im Auto zurücklassen, auch nicht „nur kurz“! 

Schon in kürzester Zeit (3-5 Minuten) erhitzt sich das Auto und der Hund kann einen Hitzeschlag erleiden.

Erste Anzeichen dafür sind: Sehr starkes Hecheln, Apathie, Taumeln, Erbrechen, glasige Augen, eine dunkle Zunge. 

Erste Hilfe Maßnahmen: Der Hund muss sofort in den Schatten gebracht werden. Der Körper des Hundes sollte mit handwarmem oder leicht kühlem Wasser gekühlt werden. Fangen Sie mit dem Kühlen an den hinteren Pfoten und den Gliedmaßen an, gehen dann langsam weiter zum Unterbauch und Lendenbereich und dann zum Nacken. Gut geeignet sind feuchte, kühle Handtücher, die häufig gewechselt werden. Auch das Trinkwasser darf nicht eiskalt sein. Anschließend muss das Tier umgehend zum Tierarzt! 


Hitzetipps für Katzen:

Zwar sind unsere Stubentiger Nachkommen von Steppenbewohnern und wie wir bereits wissen Karnivoren, die Ihren Flüssigkeitsbedarf über die Nahrung decken. Doch die hohen Temperaturen machen auch den Katzen zu schaffen. Katzen nutzen den Effekt von Verdunstungskälte aus: Indem die Katzen sich im Sommer besonders intensiv putzen, feuchten sie mit Speichel ihr Fell an. Außerdem versuchen sie, jede unnötige Bewegung zu vermeiden. Ist es draußen richtig heiß, werden die Tiere träge und bewegen sich deutlich weniger. 

-Freigänger Katzen suchen schattige, kühle Plätzchen selbstständig auf. 

-Bei Wohnungskatzen bitte darauf achten, dass ausreichend schattige Plätze vorhanden sind. 

-Viele Wohnungskatzen ziehen sich an heißen Tagen gerne ins Badezimmer oder andere Räume mit kühlen Bodenfliesen zurück. Bitte diese Türen nicht verschließen, sodass eure Katze Zugang zu einem solchen Ort hat. 

-Katzen sind generell „Trinkfauler“ als Hunde. Um die Katze zum Trinken zu animieren könnt Ihr einen Schuss Sahne, Thunfischwasser oder ungewürzte Hühnerbrühe mit ins Wasser geben. Auch können mehrere Wasserschalen oder ein Trinkbrunnen aufgestellt werden. 

-Auch Katzen fressen bei der Hitze weniger als sonst. Bitte darauf achten, dass Rohfleisch oder Nassfutter nicht zu lange stehen gelassen wird. Mehrere, kleinere Mahlzeiten am Tag sind zu empfehlen. 

-Vorsicht bei Ventilatoren: Achten Sie bitte darauf, dass die Katze sich nicht verletzen kann und dem direkten Luftzug ausgesetzt ist. Da es zu einer Bindehautentzündung / Erkältung kommen kann. 

-Vorsicht bei gekippten Fenstern: Gekippte Fenster sollten immer mit einem Kippfensterschutz, offene Fenster mit speziellen Gittereinsätzen gesichert werden. 

-Katzen können, wie wir Menschen, einen Sonnenbrand bekommen. Gefährdet sind hier helle / weiße Katzen oder Katzen mit kurzem / keinem Fell (Sphynx / Devon Rex). 

Erste Anzeichen bei einer Überhitzung sind: Hecheln, Unruhiges Verhalten, Körpertemperatur über 40 Grad, dunkelrotes Zahnfleisch, Atemnot, Erbrechen, Apathie, Bewusstlosigkeit und Krämpfe. 

Wenn Ihre Katze diese Symptome zeigt, gelten die gleichen Erste Hilfe Maßnahmen wie beim Hund und natürlich auch so schnell wie möglich, ab zum Tierarzt. 

Das gesamte Dr. Ziegler-Team wünscht Ihnen einen sonnigen, erholsamen Start in den Sommer und nicht vergessen, auch wir Zweibeiner sollten mindesten 3 Liter Flüssigkeit täglich zu uns nehmen. Natürlich am besten Wasser 😊 


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